Pflegedienst Verkauf  –

Die Fehler von Unternehmensbewertungen 

Viele Pflegeeinrichtungen, die den Gedanken haben ihren Pflegedienst zu verkaufen, haben in der Regel eine eigene Vorstellung wie der Wert des eigenen Unternehmens ist. Dabei spielen die emotionalen Faktoren beim Pflegedienst verkauf eine tragende Rolle. Der Inhaber hat oft selbst viele Jahre selbst in der Pflege mitgearbeitet, sich aufgeopfert und hat nun den Anspruch, dass die Ruhestandsplanung durch den Verkauf des Pflegedienstes monetär belohnt wird.  Darüber hinaus stützen sich die Pflegedienstinhaber auf Aussagen von Beratern, die kein pflegespezifisches Hintergrundwissen haben und lediglich Mittelwertgleiche aus der Industrie vorliegen haben. Dies ist ein großer Fehler und führt schlussendlich zu exorbitantem Fehler in der Unternehmensbewertung und somit im Verkauf des Pflegedienstes.

Die Konsequenzen aus der fehlerhaften Preisgestaltung beim Pflegedienst Verkauf

In der Regel wird der Verkaufswert des Pflegedienstes als zu hoch angesetzt, so dass der Dienst als Ladenhüter bei Beratern im „Regal“ steht. Seriöse Käufer identifizieren den eigentlichen Wert auf Basis des Betriebswirtschaftlichen Dokument schnell selbst und nehmen Abstand zu dem Verkaufsobjekt. Dies führt natürlich dazu, dass der Pflegedienst im Verkauf schnell „verbrannt“ ist. Denn ähnlich wie bei Immobilien kann man Käufer in der Regel nur einmal kontaktieren und sich dann auf einen Preis einigen oder man nimmt wieder Abstand voneinander. Nach einem halben Jahr mit einem halbierten Preis bei dem Käufer aufzuschlagen, welcher zumeist sogar noch unter dem damaligen kaufangebt stand, ist zumeist sehr unseriös und der Käufer vermutet Fallstricke im Verkauf. Dadurch entsteht natürlich ein Misstrauen; ähnlich wie bei Immobilien. Als Nebeneffekt verschlechtert sich über den Verkaufsprozess der Gewinn des Dienstes und der Inhaber muss seinen Pflegedienst am Ende sogar weit unter dem ursprünglichen realen Wert verkaufen.

Maßnahmen zur Überprüfung des Pflegedienstwerts beim Verkauf

 

Vielen Abgebern muss am Ende klar sein, dass der Kaufpreis durch die erzielten Gewinne aktuell und auch in Zukunft abzutragen ist. Die Investition muss sich über einen gewissen Zeitraum amortisieren; zumeist zwischen 4-8 Jahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kaufpreis des Pflegedienstes durch Eigenkapital oder Fremdkapital finanziert wird. Mit dieser Formel können Sie selbst prüfen, ob Ihre antizipierte Wertvorstellung für Ihren Pflegedienstverkauf zu hoch ist. Wichtig: Vergessen Sie bei einem Einzelunternehmen nicht ein angemessenes Geschäftsführergehalt einzuplanen, da ein Einzelunternehmen von Privatentnahmen lebt.

Wenn Sie Ihren Pflegedienst erfolgreich verkaufen möchten, melden Sie sich gerne bei uns!

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